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Tag: sonne

Frühlingserwachen

by on Jan.17, 2011, under Allgemeines

Der Winter schwächelt und der Frühling kündigt sich an. Aber ein paar Bilder sagen mehr als meine Worte. Bitte:

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Optimistische Sonnenanbeter

by on Jul.12, 2010, under Allgemeines

Gnadenlos kam die Sonne mit ihrer schwülen Faust auf uns herab gehämmert. Temperaturen wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben. Bis zu 38° C am Tag und immer noch 25° C in der Nacht. Und? Seid ihr jetzt zufrieden? Ihr ekelhaften Sonnenanbeter? Sonst beschwert ihr euch immer, dass das Wetter so schlecht ist, zu wenig Sonne, nicht warm genug. Und jetzt? Jetzt beschwert ihr euch wieder, denn jetzt ist es auf einmal doch zu warm. Als hättet ihr das nicht vorher gewusst. Aber ihr wolltet es ja so. Genießt die Sonne!

Ich bekomm sonst immer gesagt

“Sei doch froh das es so schön warm ist”

“Freu dich doch”

Wieso soll ich mich denn freuen? Über was? Darüber das ich permanent schwitze? Darüber das man draußen kaum atmen kann?

Die Tiere freuen sich doch auch nicht. Für die ist das schlimm, wenn es so warm ist. Was würden sich die Tiere und Pflanzen freuen wenn es endlich regnen würde. Sie würden singen und durch den Wald tanzen, aber so können sie jetzt nur im Schatten liegen bleiben und hoffen das es abkühlt.

Ich verstehe nicht wie sich jemand jedes Jahr wieder auf einen heißen Sommer freuen kann, wenn er jeden Sommer wieder Sonnenbrand hat, Kreislaufprobleme hat und sich dann auch immer wieder beschwert das es zu warm ist. Aber scheinbar reicht ein Jahr vollkommen aus um all das wieder zu vergessen und sich trotzdem wieder auf den Sommer zu freuen. Auf einen Sommer in dem man sich die Haut verbrennt, schwitzt, umkippt und sich dauernd beschwert das es zu warm ist. Immer und immer wieder.

Ich bin kein Freund dieses optimistischen Lebensstils. Optimisten sind für mich einfach nur Ignoranten. Realitätsfremde Ignoranten.
Man kann sich sicherlich alles schön reden, und versuchen in allem etwas schönes zu erkennen, aber verarscht man sich damit am Ende nicht selbst?
Ich werde fälschlicherweise als Pessimist bezeichnet, aber das bin ich nicht. Ich bin Realist. Gut… vielleicht ein Realist mit pessimistischen Tendenzen, aber ein Realist. Und als ein solcher, hinterfrage ich gewisse Dinge und nehme nicht blind die rosarote Mundpropaganda der Optimisten hin.
Nennt mich verrückt, aber ich erkenne durchaus die Schattenseiten des Sommers.

Es grenzt ja gradezu an Realitätsverlust einen Jahresabschnitt über jedes vernünftige Maß hinaus zu idealisieren, in dem man ohne Hilfsmittel wie Ventilatoren, Klimaanlagen, Badeeinrichtungen und ähnlichem kaum überleben kann.

Das etwas Weltfremde Denken der Optimisten gipfelt ja schon seit jeher in der Diskussion ob ein Glas halbvoll oder halbleer ist.

Der Optimist besteht darauf, dass das Glas halbvoll ist, der Pessimist hingegen behauptet es sei halbleer. Das es bei beiden Aussagen wohl aufs selbe raus kommt, scheint ihnen nicht bewusst zu sein. Ganz nüchtern betrachtet könnte man einfach zusammenfassen:

Es ist 50% mehr Glas vorhanden als nötig wäre.

Man könnte das auch von folgendem Standpunkt aus betrachten:

Der Ursprungszustand eines Glasbehälters ist: LEER
Wird er zur Hälfte gefüllt, ist er: HALBVOLL
Ist er voll und wird zur Hälfte geleert, so ist er: HALBLEER

Man kann es drehen und wenden wie man will, das Ergebnis ist das selbe: Im Glas ist nur die Hälfte und die Diskussion ist schwachsinnig.

Eine gute Sache hat das Ganze aber. Solange sich Menschen über so etwas Gedanken machen, haben sie wohl keine ernsteren Probleme.

Und eines Tages… eines Tages werdet ihr die Zeitung aufschlagen und folgendes lesen:

“Optimist in halbvoller Badewanne ertrunken!”

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